Philosophie

Unsere Welt befindet sich im Umbruch…

…gut, verändern tut sie sich stetig und ständig.
Aber das, was seit einigen Jahren passiert, ist meiner Meinung nach nicht der normale Prozess.
Ich kann es nicht erklären und ich bin auch nicht der Typ von Verschwörungstheorien, aber mal ganz ehrlich: ist das normal? Immer mehr krasse Unwetter, Terrorismus auch vor unserer Haustür, immer mehr Kriege und all das, was diese mit sich bringen,
Ich hab das Gefühl, unsere Welt ist im Wandel.
Und das nicht in die positive Richtung.
Das sieht mir eher nach einer schon längst begonnen, allumfassenden Selbstreinigung unseres Blauen Planeten aus.

Na klar, man kann sich davor die Augen verschließen.
Es wird ja auch mit allen Mitteln und Wegen versucht, unseren Blick von den Geschehnissen dieser Welt wegzulocken.
Ist ja auch schließlich sehr komfortabel, das Lümmeln auf der Couch vor dem abendlichen TV Programm.
Hirn aus, Chips und anderen Schrott rein.
Und natürlich alles brav glauben, was da erzählt wird.
Weiter so, moderner Mensch.
Hauptsache du fühlst dich im Strom der Zeit und denkst, das du voll am Ball bist.
Dabei bist du leider in der Regel „overnewsed and underinformed“.
Genug von diesen Schwarzmalereien.
Aber das ist alles nur meine persönliche Meinung.
Kann ja auch sein, dass Leute wie ich einfach nur paranoid sind.
Falls das jedoch Ihrer Meinung nach nicht oder nur zum Teil der Fall ist oder Sie einfach nur Lust auf ein spannendes Wochenende mit ganz viel Spaß am Draußen sein haben wollen, sind sie bei mir total richtig.
Ich will mit CO Survival den Richtungsschubs zurück zur Natur und dem darin Zurechtkommen geben.
Einerseits, weil es unheimlichen Spaß macht in ihr zu sein,
Andererseits, damit falls es aus welchem Grund auch immer zu einer Krise kommt, man sein Heim nicht unvorbereitet verlassen muss.
In dem aktuellen Aufruf der Bundesregierung an die Bevölkerung zum „Anlegen von Notverpflegung für 10 Tage“ nennt diese als Krisenbeispiele Naturkatastrophen, Terroranschläge und länger andauernde großflächige Stromausfälle.
Aber was passiert eigentlich bei z.B. einem solchen Stromausfall?
Über solche Dinge sollte man sich in der Zeit vor der Krise (also jetzt) schon mal Gedanken machen um sich und seine Familie ggf. darauf vorzubereiten.
Beispiel landesweiter Stromausfall
Sollte es z.B. zu einem solchen über mehrere Tage kommen, werden sich mehrere Ereignisse de facto der Reihe nach abspielen.
Definitiv unaufhaltsam. Bis der Strom natürlich wieder da ist.
Als erstes geht das Licht aus. Na klar, das weiß doch jeder.
Aber natürlich nicht nur das, nein fast sämtliche elektrischen Verbraucher in einem normalen Haushalt sind plötzlich nutzlos.
Der Kühlschrank taut innerhalb eines halben Tages ab.
Die Truhe, wenn man denn noch eine hat, hält die Kälte ein paar Tage, wenn sie denn gut gefüllt ist und möglichst nicht geöffnet wird.
Das nächste Problem wird die Nahrungszubereitung sein.
Herd, Mikrowelle und Kabelgebundene Küchengeräte funktionieren nicht mehr.
Wer dann keinen Gasherd oder Campingkocher hat wird wohl oder übel im Garten ein Kochfeuer errichten müssen. Können Sie das? Haben Sie überhaupt einen Garten oder Balkon?!
Ich würde in solch einer Situation nicht gerne zum Kochen in den Stadtpark gehen.
Könnte sein, das es dann dort noch andere Leute hin zieht, die nichts mehr zu Essen haben.
Denn auch die Nahrungsmittelbeschaffung wird nach einigen Tagen äußerst anspruchsvoll.
Was machen Sie eigentlich im Winter? Haben Sie eine Holz/ Kohleheizung?
Wenn nicht ist die Wohnung nach nur einem Tag und einer Nacht ausgekühlt.
Spätestens jetzt müsste die Unterstützungskette des Staates angelaufen sein.
Das Technische Hilfswerk, die Bundeswehr, die Feuerwehren und die Polizei sollte durch errichten von Feldküchen und Notunterkünften die Versorgung der mittellosen Bevölkerung übernommen haben. Denn der Staat hält ja Notverpflegung für die Bevölkerung in großen Depots parat. Für 90 Tage. Aber von wo und wie wird dieser ganze Apparat eigentlich koordiniert?
Gibt es Katastrophenpläne für solche Krisen?
Wo und wie findet die Verteilung von Nahrungsmitteln statt?
Wieviele Feldküchen gibt es wohl in einem Landkreis?
Wie lang werden die Menschenschlangen werden, wenn in einem Stadtviertel mit 10000 Menschen nur 10 solcher Gulaschkanonen zur Verfügung stehen?
Wenn es überhaupt so viele sind.
Ich persönlich befürchte, es sind deutlich weniger.
Wer die Gefahr rechtzeitig erkennt und nicht auf die Radiodurchsagen hört, das man besonnen zu Hause bleiben soll und sich auf die Unterstützungskette des Staates verlassen soll, (ja, diese kann man noch über Batteriebetriebene Empfangsgeräte hören da einige Sendestationen so wie auch Krankenhäuser eine eigene Notstromversorgung durch Dieselaggregate haben) in der Nähe eine Einkaufsmöglichkeit mit einer mechanischen Kasse hat, ausrechend Bargeld zu Hause lagert, (denn der EC Kartenleser im Supermarkt und der Bankautomat sind ja auch ohne Funktion) der kann sich durch ausreichend große Hamsterkäufe ein paar Wochen über Wasser halten. Wenn die Plünderungswelle allerdings schon eingesetzt hat, wird das Bargeld nicht mehr benötigt. Denn dann setzt sich wieder das animalische im Menschen durch und der stärkere gewinnt, bzw. sichert sich die letzten Nahrungsmittel.
Wer diese Chance verpasst, der steht vor ernsthaften Problemen.
Denn das komplette Logistiksystem, vom Produzenten über den Transport durch LKW und Bahn bis hin zu den Supermärkten fällt spätestens nach einer Woche aus.
U Bahn, S Bahn und sämtlicher Schienenverkehr kommt sofort zum erliegen.
Spätestens nach 10 Tagen werden sich Autokorsos aus den Städten auf das Land oder in das nahe, hoffentlich Strom versorgte Ausland bewegen. Aber auch nur die, welche vor dem Stromausfall mit genug Treibstoff im Tank abgestellt worden sind.
Denn an der Tankstelle kommt man nicht an den Sprit ran, da dieser durch Elektropumpen gefördert wird.
Wer dann also nicht vorbereitet ist durch z.B. konsequentes Tanken ab halb leeren Tank oder besser noch, lagern von kleineren Mengen Kraftstoff zu Hause, wird es schwer haben, den Ballungsraum zügig zu Verlassen.
Dann bleibt nur noch das krisensichere Fahrrad oder der Marsch zu Fuß über.
Beides ist für gesunde Menschen bis mittleren Alters trotz großem Komfortverlust möglich,
Wird aber schon sehr schwierig mit kleinen Kindern und nahezu unmöglich mit alten, nicht mehr mobilen, bzw. Bettlägerigen Menschen.
Sollte diese Flucht jedoch klappen können, ist die nächste Frage: wo hin?
Habe ich Bekanntschaft auf dem Lande?
Am besten Menschen mit großem Garten oder besser noch Selbstversorger oder Landwirte? Wenn ja entschärft sich die Situation zum Glück sehr.
Wenn nicht?
Ziehen mittlerweile marodierende Banden durch das Land?
Komme ich also überhaupt noch sicher von A nach B?
Verstecke ich mich vielleicht in einer Scheune bei einem Bauern um mich selbst zu versorgen?
Oder schützt dieser seinen mittlerweile in Geld aufzuwiegenden Kartoffelbestand wie den eigenen Augapfel?
Und wie mache ich das alles wenn ich eine Familie versorgen muss?
Dann wird es schon echt schwierig, wenn ich keinen festen Unterschlupf, bzw. Asyl gebenden Menschen und keine Nahrungsversorgung finde.
Denn in einer solchen ausgewachsenen Krise ist die Nächstenliebe eine der am ehesten sterbenden guten Tugenden.
Jeder ist sich und seiner Familie der nächste.
Und dann kommt erstmal lange nichts.
Und da sind wir an unserem Abholpunkt angekommen:
Wir gehen in den einzigen noch übrigen sicheren Ort, wo man leben und sich versorgen kann.
In die Natur.
Natürlich nur, wenn man weiß wie.

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